Asana

Yama und Niyama sind im Yoga ein Teil des täglichen Lebens. Im Ashtanga Yoga sind die Asanas die vierte Stufe. Um Pranayama, Meditation oder Samadhi zu üben, ist es notwendig zu sitzen. Asanas sind die Grundlage speziell im Hatha Yoga, Tantra Yoga und Raja Yoga. Ohne Asanas ist es nicht möglich Pranayama oder Meditation zu praktizieren. In den Yoga Sutras von Patanjali wird Asana knapp, jedoch präzise Asana definiert:

Sthirsukhamasanam—Asana ist diejenige Position, die stabil und bequem ist.

Um Pranayama oder Meditation zu praktizieren, ist es notwendig, für eine längere Zeit still und ohne Bewegung zu sitzen. Wenn unsere Körperhaltung nicht richtig ist, dann ist es sehr schwer eine längere Zeit zu sitzen. Raja Yoga weist darauf hin, dass eine sitzende Position nur dann möglich ist, wenn der Übende ausreichend flexibel ist und keine Blockaden in den Energiekanälen vorhanden sind.

Im Hatha Yoga bedeutet Asana nicht nur eine sitzende Position, sondern auch verschiedene Körperstellungen. Mit der Hilfe von verschiedenen Körperstellungen wird der Körper flexibel, die Energiekanäle werden geöffnet und es führt zu Harmonie im Körper, Atem und Geist/Verstand. Aufgrund dieser Auswirkungen steht das Üben von Asanas im Hatha Yoga an erster Stelle. Laut Yogatexten zufolge gibt es 8,4 Mio. Asanas, die 8,4 Mio Spezies repräsentieren.

Um unseren Verstand/Geist zu kontrollieren ist es notwendig zuerst die Energie zu kontrollieren; um die Energie kontrollieren zu können, muss zuerst der Atem kontrolliert werden und das ist nur möglich, wenn der Körper kontrolliert werden kann. Wenn wir also Asanas praktizieren, heißt das, dass wir damit versuchen unseren Verstand/Geist zu kontrollieren.

Ohne die Energiekanäle zu reinigen ist es schwer, für länger zu sitzen. Hatha Yoga lehrt uns richtig zu sitzen, die Flexibilität zu steigern und die Giftstoffe vom Körper zu eliminieren.Aum